Auf dieser Seite haben wir alle Informationen zusammengetragen, die Sie im Kontext der Vervollständigung Ihrer Bewerbungen für bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge durch schriftliche Unterlagen berücksichtigen müssen.

Form der Belege

Der Zulassungsantrag besteht nicht nur aus dem online ausgefüllten und anschließend als Druck unterschriebenen Formular. Es muss in jedem Fall zumindest eine Hochschulzugangsberechtigung in amtlich beglaubigter Kopie beigefügt werden.

In welchen Fällen Sie darüber hinaus Ihre Angaben belegen müssen, erfahren Sie in den Erläuterungen zum Ausfüllen des Zulassungsantrages. Unterlagen für Zusatz- bzw. Sonderanträge (Härtefallantrag oder Nachteilsausgleich) müssen zu jedem Verfahren wieder neu und in aktueller Form beigefügt werden, soweit diese in vorherigen Verfahren abgelehnt worden sind. Weitere Details zu den Sonderanträgen finden Sie in unserem E-Paper.

Wenn Sie eine Bewerbung als „Wiederbewerber*in“ möglich ist, teilt Ihnen AntOn mit, welche Daten aus der letzten Bewerbung noch vorliegen. Für diese brauchen Sie keine Belege erneut einreichen. Sollte eine Bewerbung als Wiederbewerber*in nicht möglich sein, kann auf die früher eingereichten Unterlagen leider nicht zurückgegriffen werden. Fügen Sie Ihrem Zulassungsantrag daher in diesem Fall erneut alle erforderlichen Nachweise in entsprechender Form bei.

Sprache

Alle Unterlagen müssen in deutscher Sprache vorgelegt werden. Sollten Unterlagen nicht in deutscher Sprache vorliegen, fügen Sie bitte eine amtliche deutsche Übersetzung bei. Hiervon ausgenommen sind Hochschulzugangsberechtigungen in englischer oder französischer Sprache.

Kopien

Wichtig: Die Unterlagen Ihres Antrages werden nach der Bearbeitung vernichtet. (Dies ist der Grund dafür, dass auf Ihre früheren Belege nicht zurückgegriffen werden kann.) Fügen Sie deshalb im eigenen Interesse Ihrem Zulassungsantrag keine Originaldokumente bei, sondern nur amtlich beglaubigte Kopien. Derartige Fotokopien müssen einige formale Voraussetzungen erfüllen, die Sie den folgenden Angaben entnehmen können.

Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentliche Stellen, die ein Dienstsiegel führen. Akzeptiert werden auch Beglaubigungen von Notaren und öffentlich-rechtliche organisierten Kirchen.

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von: Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern, Übersetzern (mit Ausnahme der eigenen Übersetzungen) etc.

Die Formvorschriften für eine amtliche Beglaubigung ergeben sich aus § 33 des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Bundes bzw. aus den Verwaltungsverfahrensgesetzen der Länder.

Die amtliche Beglaubigung muss mindestens folgende Aspekte berücksichtigen:

  1. Einen Vermerk, der bescheinigt, dass die Kopie/Abschrift mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk),
  2. die Unterschrift des Beglaubigenden und
  3. den Abdruck des Dienstsiegels. (Ein Dienstsiegel enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht.)

Besteht die Kopie/Abschrift aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter (z.B. schuppenartig) über einander gelegt, geheftet und so gesiegelt werden, dass auf jeder Seite ein Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint (s. Bsp. unter „Wer darf amtlich beglaubigen?“).

Natürlich kann auch jede Seite gesondert beglaubigt werden. Achten Sie aber in diesem Fall darauf, dass auf jeder Seite des Originals Ihr Name steht. Ist er nicht überall angegeben, muss er in die Beglaubigungsvermerke aufgenommen werden, zusammen mit einem Hinweis auf die Art der Urkunde.

Befindet sich auf der Vorder- und Rückseite eines Blattes eine Kopie und kommt es auf den Inhalt beider Seiten an, muss sich der Beglaubigungsvermerk auf die Vorder- und Rückseite beziehen (z.B. „Hiermit wird beglaubigt, dass die vor-/umstehende Kopie mit dem Original übereinstimmt.“) – ist dies nicht der Fall, müssen Vorder- und Rückseite gesondert beglaubigt werden.

Bei einer notariellen Beglaubigung (mit Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie bzw. Abschrift.

Befindet sich auf dem Original ein im Papier eingedrücktes Siegel (ein so genanntes Prägesiegel), so wird dieses in der Regel auf der Kopie nicht sichtbar sein. Der Beglaubigungsvermerk auf der Kopie muss dann dahin erweitert werden, dass sich auf dem Original ein Prägesiegel des Ausstellers der Bescheinigung/Urkunde befunden hat.

Wenn Sie amtliche Bescheinigungen einreichen (bspw. Bescheinigungen von Behörden), so achten Sie bitte darauf, dass diese Bescheinigungen im Original einen Dienstsiegelabdruck enthalten. Eine durch elektronische Datenverarbeitung erstellte Bescheinigung, die keine Unterschrift bzw. keinen Dienstsiegelabdruck enthält, ist gültig, wenn sie im Original vorgelegt wird; Fotokopien solcher Bescheinigungen müssen allerdings ordnungsgemäß beglaubigt sein.

Wenn die Beglaubigung nicht den dargestellten Anforderungen entspricht, wird der Beleg von Hochschulstart nicht anerkannt!

Wenn Sie Belege nachreichen, kennzeichnen Sie diese bitte mit vollständigem Namen, Adresse, Geburtsdatum und Ihrer DoSV-Identifikationsnummer.

Unterschrift

Ihren Zulassungsantrag müssen Sie original unterschreiben, da er sonst ungültig ist.

Mit Ihrer Original-Unterschrift bestätigen Sie die Vollständigkeit und Richtigkeit Ihrer Angaben im Zulassungsantrag sowie in eventuell gestellten Sonderanträgen (siehe §6 Studienplatzvergabeverordnung. Sofern Sie den Antrag nicht persönlich unterschreiben können, wird auch die Unterschrift einer Vertretungsperson akzeptiert, wenn dem Antrag Ihre formlose Originalvollmacht beigefügt ist oder die/der Vertreter*in eine eidesstattliche Versicherung abgibt, dass er/sie für Sie tätig werden darf.

Wichtig: Falsche oder unvollständige Angaben können nach Artikel 11 Abs. 6 des Staatsvertrages (StV) zur Rücknahme einer Zulassung führen und nach Artikel 16 StV als Ordnungswidrigkeit geahndet werden!

Einsenden der Unterlagen

Wie bei der Online-Antragstellung, gelten auch für das Einreichen der Unterlagen unterschiedliche Fristen, die Sie der Terminübersicht entnehmen können. Maßgeblich ist der Eingang bei Hochschulstart. Unterlagen die Hochschulstart erst nach Ablauf der Nachfrist erreichen, können im Vergabeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden.Bitte achten Sie darauf, Ihre Postsendung ausreichend zu frankieren, da unterfrankierte Unterlagen leider nicht angenommen werden können.

Anschrift

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für das Zentrale Vergabeverfahren für bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge (ZV) an folgende Großkundenanschrift:

hochschulstart.de

44128 Dortmund

Alternativ können Sie auch die Hausanschrift verwenden:

hochschulstart.de

Sonnenstraße 171

44137 Dortmund